Palais archiépiscopal de Besançon, Bischofspalast im Boucle-Viertel, Besançon, Frankreich
Der Palais archiépiscopal ist ein Gebäude mit neoklassizistischer Architektur und aufwändig gestalteten Fassaden im Besançon. Der Innenraum bewahrt zahlreiche Zimmer mit charakteristischen Elementen des 18. Jahrhunderts auf, darunter eine Kapelle.
Der Bau des Palasts erstreckte sich vom 15. bis zum 18. Jahrhundert und diente zunächst als Residenz der Erzbischöfe von Besançon. Die verschiedenen Bauphasen reflektieren die wachsende Macht der Kirche in der Region über die Jahrhunderte.
Der Palast verkörpert die lange Verbindung zwischen geistlicher und weltlicher Macht in der Stadt. Die Räume erzählen von der Zeit, als Bischöfe große Einfluss auf städtische Angelegenheiten hatten.
Das Gebäude liegt in der Rue de la Convention im Herzen der Stadt und ist von außen sichtbar. Der Zugang und die Besichtigungsmöglichkeiten sind begrenzt, da es noch heute als Verwaltungsgebäude genutzt wird.
Ein 1735 erbautes Treppenhaus von Architekt Jean-Pierre Galezot trägt eine Sammlung von Büsten früherer Erzbischöfe. Diese Porträts bieten einen persönlichen Eindruck der Männer, die über die Jahrhunderte die religiöse Führung der Stadt innehatten.
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