Palais d'Orléans, Palast in Frankreich
Das Palais d'Orléans ist ein großes Stadtgebäude im 14. Arrondissement von Paris mit mehreren Stockwerken. Die Fassade zeigt Stilelemente der italienischen Renaissance mit großen Fenstern und dekorativen Steinelementen, die dem Bauwerk eine klassische Ausstrahlung verleihen.
Das Gebäude wurde um 1875 vom Architekten Henri-Joseph Lacarnoy erbaut und diente zunächst als Adelssitz. Im Laufe des 20. Jahrhunderts erfüllte es verschiedene Funktionen: von 1930 bis zum Krieg war es ein Mädcheninternat, ab 1948 bis 1996 diente es als Sitz der Gewerkschaft Force Ouvrière.
Das Gebäude trägt den Namen eines französischen Adelstitels und spiegelt die Verbindung zwischen Aristokratie und Arbeiterbewegung wider. Die Fassade mit ihren großen Fenstern und dekorativen Steinelementen zeigt, wie Orte ihre Bedeutung im Laufe der Zeit verändern können, während sie ihre äußere Erscheinung bewahren.
Das Gebäude befindet sich an der Avenue du Maine und ist leicht zu erreichen. Da es heute Privatwohnung ist, können Sie das Äußere von der Straße aus bewundern, ohne ins Innere zutritt zu haben.
Am Neujahrsabend 1916 versammelten sich dort Freunde und Künstler wie Picasso, Juan Gris und Blaise Cendrars, um den Dichter Guillaume Apollinaire zu ehren. Das Gelände hatte zuvor als Schafmarkt gedient, bevor das Gebäude errichtet wurde, was zeigt, wie sich dieser Ort grundlegend verändert hat.
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