Palais de la Femme, Historisches Denkmal und Unterkunft im 11. Arrondissement, Frankreich
Der Palais de la Femme ist ein mehrstöckiges Gebäude im 11. Arrondissement, das mit seiner Fassade und inneren Struktur typische Merkmale der französischen Jugendstilarchitektur aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigt. Die Räume sind funktional gestaltet, um den Bedürfnissen seiner Bewohner gerecht zu werden, mit Wohn- und Gemeinschaftsbereichen.
Der Architekt Auguste Labussière entwarf das Gebäude zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Einrichtung zur Unterstützung von Frauen in Notlagen. Seine historische Bedeutung wurde später anerkannt, als es den Status eines geschützten Monuments erhielt.
Das Gebäude dient seit seiner Gründung als Zufluchtsort für Frauen in schwierigen Lebenssituationen und bietet ihnen praktische Hilfe sowie Gemeinschaftsräume. Die Einrichtung organisiert regelmäßig Märkte und Veranstaltungen, die das Leben im Quartier prägen und gleichzeitig Mittel für die Unterstützung vor Ort sammeln.
Das Gebäude befindet sich in zentraler Lage des 11. Arrondissements mit guter Anbindung durch mehrere U-Bahn-Stationen, die eine schnelle Verbindung zu anderen Teilen der Stadt bieten. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein aktives Zentrum für Frauen in Notlagen handelt und der Zugang eingeschränkt sein kann.
Das Gebäude verbindet auf ungewöhnliche Weise zwei Funktionen: Es ist sowohl ein geschütztes Denkmal mit kunsthistorischer Bedeutung als auch ein aktives, gelebtes Zuhause für Frauen in Not. Diese Doppelfunktion macht es zu einem seltenen Beispiel dafür, wie historische Bauten heute noch einen direkten sozialen Zweck erfüllen.
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