Le Palastre, Alpengipfel in Hautes-Alpes, Frankreich.
Le Palastre ist ein Bergipfel in den Hautes-Alpes, der sich innerhalb des Écrins-Massivs auf 2.278 Metern Höhe erhebt und eine deutliche Silhouette in der französischen Alpenlandschaft bildet. Die nördliche Flanke zeigt markante parallel angeordnete Kalksteinschichten, die wie natürliche Treppen wirken.
Der Berg wurde in den 1800er Jahren erstmals dokumentiert, als französische Militärkartografen die gesamte Region Hautes-Alpes vermessen und aufzeichneten. Dieses Vermessungswerk war Teil umfassenderer kartografischer Anstrengungen, die Frankreichs Hochgebirgsregionen systematisch erfassten.
Hirten nutzen die Bergweiden hier seit Generationen für die Sommerweide ihrer Herden, eine Praxis, die das Landschaftsbild prägt. Diese traditionelle Nutzung hat die Vegetation und den Charakter der Hänge über Jahrhunderte hinweg geformt.
Der Aufstieg zur Spitze dauert etwa vier Stunden ab dem nächsten Parkplatz und erfordert geeignete Ausrüstung wegen der unterschiedlichen Geländebeschaffenheit. Gutes Schuhwerk und Wetterschutz sind wichtig, da die Bedingungen oben unberechenbar sein können.
Die Nordseite offenbart bemerkenswerte parallel verlaufende Kalksteinschichten, die von großer Entfernung über das Tal hinweg sichtbar sind und wie gestapelte natürliche Stufen wirken. Diese geologische Besonderheit ist von weiten Bereichen der umliegenden Täler aus deutlich erkennbar.
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