Montorcier, Mittelalterliche Burgruine in Saint-Jean-Saint-Nicolas, Frankreich
Montorcier sind Steinruinen eines Schlosses auf dem Hügel Frustelle, das über das Tal des Drac und die umgebende Waldlandschaft blickt. Die Überreste zeigen noch deutlich die Strukturen aus der Zeit, als das Gebäude bewohnt war.
Das Schloss wurde im Mittelalter errichtet und diente zeitweise als Sommerresidenz für französische Könige, insbesondere für Jagdausflüge in der Region. Die Anlage entwickelte sich später zu einem wichtigen Verwaltungspunkt für mehrere Pfarreien in der umgebenden Gegend.
Der Name Montorcier stammt von Mons Orsierus ab, was Berg der Bären bedeutet und die einst hier lebenden Tiere widerspiegelt. Das Schloss war ein wichtiger Ort für die umliegenden Dörfer dieser Bergregion.
Das Gelände wird durch markierte Wanderwege durch den dichten Wald erschlossen, aber es liegt auf Privatgrundstück, daher muss der Zugang vorher erkundigt werden. Die Wege sind unterschiedlich schwierig, und festes Schuhwerk ist empfohlen wegen des bergigen Untergrunds.
Lokale Geschichten sprechen von einem noch nicht erkundeten unterirdischen Durchgang innerhalb der Ruinen, der Teil des mittelalterlichen Verteidigungssystems gewesen sein könnte. Dieser verborgene Weg soll den Ort mit den umgebenden Gebieten verbunden haben und bleibt bis heute rätselhaft.
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