Méridienne verte, Monument entlang des Pariser Meridians, Frankreich
Die Méridienne verte ist ein Monument, das sich entlang des Pariser Meridians in Frankreich erstreckt. Es verbindet über 330 Gemeinden in zwanzig Regionen und führt durch städtische Zentren ebenso wie durch Landschaften.
Der Künstler Paul Chemetov schuf dieses Projekt anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahr 2000 als Denkmal für die Pariser Meridianlinie. Diese Linie war im 18. Jahrhundert grundlegend für die Festlegung des Meters und prägt bis heute die französische Geographie.
Die Méridienne verte trägt den Namen einer imaginären Linie, die Nord und Süd Frankreichs verbindet. Entlang der Route finden sich lokale Gemeinschaften zusammen, um diese nationale Verbindung zu feiern und zu erleben.
Das Monument erstreckt sich von Nordfrankreich bis zu den südlichen Pyrenäen, sodass Besucher verschiedene Regionen erkunden können. Die Route führt durch unterschiedliche Landschaften, daher ist gutes Schuhwerk und Planung je nach gewähltem Abschnitt empfehlenswert.
In Ayrens in der Region Cantal bilden speziell gepflanzte Bäume ein Kreuz, das den Schnittpunkt mit dem 45. Breitengrad markiert. Dieser Ort liegt genau zwischen dem Nordpol und dem Äquator und wurde bewusst als Kunstwerk gestaltet.
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