Méridienne verte, Monument entlang des Pariser Meridians, Frankreich
Die Méridienne verte ist ein Kunstprojekt des Architekten Paul Chemetov für die Feierlichkeiten des Jahres 2000, das den Pariser Meridian von Dünkirchen bis Prats-de-Mollo-la-Preste mit Bäumen und Metallmedaillons auf ein Meter hohen Betonsteinen markiert. Die Linie durchquert 20 Départements und 336 Gemeinden. In Ayrens im Cantal, wo der Meridian auf den 45. Breitengrad trifft, sind die Bäume in zwei senkrechten Reihen gepflanzt.
Der Künstler Paul Chemetov schuf dieses Projekt anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahr 2000 als Denkmal für die Pariser Meridianlinie. Diese Linie war im 18. Jahrhundert grundlegend für die Festlegung des Meters und prägt bis heute die französische Geographie.
Der Name Méridienne verte, grüner Meridian, bezieht sich auf die Bäume, die entlang des Pariser Meridians für die Feiern des Jahres 2000 gepflanzt wurden. Am 14. Juli 2000 fand entlang der gesamten Linie ein Picknick statt, und in Paris beleuchteten zwei grüne Laser, einer am Observatorium und einer am Senat, drei Nächte lang, vom 13. bis 15. Juli, das 6. und 14. Arrondissement.
Das Monument erstreckt sich von Nordfrankreich bis zu den südlichen Pyrenäen, sodass Besucher verschiedene Regionen erkunden können. Die Route führt durch unterschiedliche Landschaften, daher ist gutes Schuhwerk und Planung je nach gewähltem Abschnitt empfehlenswert.
In Ayrens in der Region Cantal bilden speziell gepflanzte Bäume ein Kreuz, das den Schnittpunkt mit dem 45. Breitengrad markiert. Dieser Ort liegt genau zwischen dem Nordpol und dem Äquator und wurde bewusst als Kunstwerk gestaltet.
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