Passage Thiéré, thoroughfare in Paris, France
Der Passage Thiéré ist ein schmaler Fußweg im 11. Arrondissement von Paris, der etwa 240 Meter lang und 12 Meter breit ist. Er verbindet die Rue de Charonne mit der Rue de la Roquette und führt vorbei an alten Gebäuden mit einfachen Steinfassaden und kleinen Fenster.
Der Passage entstand 1839 als private Hofanlage namens Cour Sainte-Marie-Saint-Antoine und erhielt 1877 seinen heutigen Namen nach einem Grundbesitzer. Im 19. Jahrhundert war er das Zentrum von Handwerksbetrieben, besonders Schmieden und Metallarbeiter, die hier ihre Werkstätten betrieben.
Der Passage Thiéré trägt den Namen eines früheren Grundbesitzers aus der Nachbarschaft und spiegelt die lokale Geschichte wider. Die enge Gasse wird von Einheimischen als alltäglicher Durchgang genutzt, der das einfache Leben in diesem Arbeiterviertel zeigt.
Der Passage hat eine ebene, gut begehbare Oberfläche und bietet eine ruhige Alternative zu den belebten Hauptstraßen in der Nähe. Er eignet sich gut als Abkürzung zwischen der Rue de Charonne und der Rue de la Roquette und vermittelt dabei einen Eindruck vom alltäglichen Leben des Viertels.
Einige lokale Erzählungen sprechen von einem kleinen Markt, der hier einst Frischprodukte und handgefertigte Waren anbot. Heute können Besucher gelegentlich noch Kunsthandwerker in kleinen Höfen arbeiten sehen, die Erinnerungen an die kreative Vergangenheit des Viertels bewahren.
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