Cour Damoye, Privatpassage im Bastille-Viertel, Frankreich
Die Cour Damoye ist ein schmaler, etwa 124 Meter langer privater Durchgang zwischen Place de la Bastille und Rue Daval, der sich durch einen unauffälligen Eingang zwischen Cafés schlängelt. Der Korridor ist nur etwa 6 Meter breit und führt vorbei an mehrstöckigen Industriegebäuden, die das Handwerkerviertel charakterisieren.
Der Passageway wurde im 18. Jahrhundert von Antoine Pierre Damoye, einem Eisenwarenhändler, gegründet und entwickelte sich als Teil des Handwerkerviertels Faubourg Saint-Antoine. Die Passage ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als dieses Gebiet ein Zentrum handwerklicher Produktion war.
Die Passage beherbergt verschiedene Handwerkstätten, darunter ein Plakaten-Restaurierungsstudio, einen Lederwaarenhersteller und eine Kaffeerösterei in ihren Industriegebäuden.
Der Durchgang ist täglich begehbar, bleibt aber privat und kann jederzeit von Eigentümern geschlossen werden. Es ist ratsam, früh am Tag zu besuchen, wenn die meisten Werkstätten offen sind und weniger Fußverkehr vorhanden ist.
Der Boden ist mit Originalziegeln gepflastert und rankende Pflanzen bedecken die Fassaden der Gebäude und schaffen eine überraschend grüne Oase inmitten der Stadt. Diese Begrünung ist selten in Pariser Innenhofpassagen und verleiht dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre.
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