Opéra Bastille, Zeitgenössisches Opernhaus am Place de la Bastille, Frankreich
Das Opernhaus erstreckt sich über ein großes Gelände am Place de la Bastille im 11. Arrondissement, mit einer Fassade aus Metall, Glas und Stahl. Die Architektur verbindet glatte Außenflächen mit offenen Innenräumen, die sich über mehrere Stockwerke verteilen und durch breite Treppen miteinander verbunden sind.
Der Bau begann in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts nach einem Wettbewerb, der mehr als 1700 Entwürfe erhielt. Das Gebäude wurde am 14. Juli 1989 zum zweihundertsten Jahrestag der Revolution eröffnet und ergänzte das ältere Opernhaus Palais Garnier.
Der Name erinnert an die frühere Festung, die hier stand, bevor sie während der Revolution gestürmt wurde. Heute kommen Zuschauer aus allen Stadtvierteln, um Aufführungen zu erleben, die auf modernen Bühnen mit zeitgemäßer Technik inszeniert werden.
Das Haus liegt direkt an der gleichnamigen Metrostation und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Führungen durch die Technikräume und Probesäle geben Einblick in die Funktionsweise der beweglichen Bühnen und der Akustik.
Die Anlage steht auf dem Gelände des früheren Bahnhofs Paris-Bastille, dessen Gleise im 19. Jahrhundert den Osten der Stadt mit dem Zentrum verbanden. Materialien wie blauer Granit und Holz wurden im gesamten Inneren verwendet, um die technische Ästhetik zu mildern.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.