Oppidum des Caisses de Jean-Jean, Archäologische Stätte auf Kalksteinklippen in Mouriès, Frankreich.
Das Oppidum des Caisses de Jean-Jean ist eine archäologische Staette auf Kalksteinfelsen in Mouriès, die sich über einen felsigen Sporn erstreckt, auf dem zwei Kalksteinklippen eine Akropolis bilden. Die Staette zeigt Reste von Schutzmaeuern und verschiedenen antiken Siedlungsflaechen auf diesem erhoehten Gelaende.
Die Staette war von etwa 600 v.Chr. bis 100 v.Chr. mehrfach befestigt und erweitert worden, wobei die letzte grosse Umgestaltung zwischen 180 und 150 v.Chr. stattfand. Diese fortlaufenden Veraenderungen zeigen, wie der Ort ueber Jahrhunderte hinweg wiederholt an neue Beduerfnisse angepasst wurde.
Die Steinskulpturen an diesem Ort zeigen berittene Krieger mit Speeren, was auf einen heiligen Platz aus dem 7. oder 6. Jahrhundert v. Chr. hindeutet. Diese Darstellungen geben heute noch Einblick in die spirituellen Praktiken der antiken Bewohner.
Besucher können die archäologischen Ueberreste auf markierten Wanderwegen erkunden, die zu verschiedenen Bereichen der antiken befestigten Staette führen. Die Wege sind relativ einfach zu folgen und bieten verschiedene Ausblicke auf die gesamte Anlage.
Die Verteidigungsanlage besteht aus vier aufeinanderfolgenden Graeben mit Erdwaellen und einer Reihe von scharfkantigen Steinen, die als Schutzbarrier gegen potenzielle Angreifer dienten. Diese ungewöhnliche Kombination aus verschiedenen Abwehrmethoden war eine praktische Lösung für die Verteidigung dieses exponierten Bergplatzes.
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