St-Vincent, Romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert in Les Baux-de-Provence, Frankreich.
Die Église Saint-Vincent des Baux ist eine romanische Kirche in Les Baux-de-Provence mit einem Kirchenschiff, das von Tonnenwölbungen überspannt wird und nach Osten verläuft, wobei Teile direkt in die umliegenden Kalksteinfelsen eingebaut sind. Das Innere wird durch moderne Glasfenster geprägt, die 1960 von Max Ingrand entworfen und von Fürst Rainier III. von Monaco gestiftet wurden.
Das Gebäude entstand im 12. Jahrhundert als romanische Kirche und war ursprünglich eine Priorei, die von der Abtei Saint-Paul de Mausole in Saint-Rémy-de-Provence abhängig war. Im 19. Jahrhundert erfuhr die Kirche umfangreiche Restaurierungen, die ihre heutige Form prägten.
Die Kirche ist eng mit lokalen Traditionen verbunden, besonders während der Weihnachtsmitternachtsmesse, wenn Hirten nach altem Brauch ein neugeborenes Lamm in einem Wagen präsentieren.
Der Zugang erfolgt direkt vom Dorfplatz und die Kirche lässt sich leicht zu Fuß erkunden, wobei der Steinbau fest in die Felslandschaft eingebunden ist. Die beste Zeit zum Besuch ist tagsüber, wenn natürliches Licht die modernen Glasfenster zum Leuchten bringt.
Auf der Südseite befindet sich die sogenannte Laterne der Toten, ein runder Turm mit Wasserspeiern, auf dem früher eine Flamme brannte, um an verstorbene Dorfbewohner zu erinnern. Dieser Brauch ist Teil der mittelalterlichen Tradition von Les Baux.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.