Phare de Langoz, Leuchtturm im Finistère, Bretagne, Frankreich
Der Phare de Langoz ist ein zylindrischer Steinturm auf einer niedrigen Steinmauer am Strand von Langoz in Loctudy, Finistère. Der Schaft ist weiß gestrichen und hat seitlich eine kleine rechteckige Tür; die Spitze ist rot, mit einer roten Laterne unter einer roten Kuppel und einem Galeriegeländer. Weiße Großbuchstaben auf dem roten Band ergeben „LANGOU“. Er markiert die Einfahrt zum Hafen von Loctudy und zur Pont-l'Abbé-Mündung und weist auf ein Felsgebiet in der Nähe hin.
Der Leuchtturm wurde 1863 erbaut und versah mehr als ein Jahrhundert lang seinen Dienst für Seeleute und Fischer. Im Zweiten Weltkrieg wurde er 1940 von deutschen Soldaten besetzt und 1944 von der deutschen Marine beschädigt, anschließend jedoch wiederhergestellt.
Der Name „LANGOU“ steht in weißen Großbuchstaben auf dem roten Band der Laterne, wie an dem Turm zu sehen ist. Der weiße Sockel und die rote Spitze markieren die Einfahrt in die Fahrrinne des Hafens von Loctudy und die Pont-l'Abbé-Mündung; das Licht weist zudem auf eine Felsgruppe in der Nähe hin.
Der Leuchtturm steht am Strand von Langoz in Loctudy, an der Mündung der Pont-l'Abbé in die Hafeneinfahrt. Er ist nur von außen zu sehen; Strand und Ufer ermöglichen die nächste Annäherung. Nicht mit Les Perdrix verwechseln, einem stillgelegten, schwarz-weiß karierten Türmchen flussaufwärts zwischen Loctudy und der Île-Tudy.
Bis 2004 lebte ein Leuchtturmwärter mit seiner Familie vor Ort, danach wurde der Betrieb automatisiert. In der Nähe stand früher ein älterer Turm namens Les Perdrix, der ebenfalls als Seezeichen diente, heute aber nicht mehr in Betrieb ist.
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