Phare du Grand Rouveau, Maritimer Leuchtturm auf der Insel Grand Rouveau, Frankreich
Das Phare du Grand Rouveau ist ein Seezeichen auf einer kleinen Insel vor der Küste von Six-Fours-les-Plages in Frankreich. Der Komplex besteht aus einem etwa 13 Meter hohen Mittelturm mit zwei seitlichen Flügeln, deren Dächer mit Ziegeln bedeckt sind, verbunden durch gepflasterte Plattformen, die den Bauwerken Stabilität geben.
Das Bauwerk entstand zwischen 1861 und 1863 unter der Leitung des Architekten Léonce Reynaud, der Cassis-Stein für die Fundamente und Eckverstärkungen verwendete. Nach dieser Errichtungsphase erfüllte die Struktur ihre Aufgabe als Navigationshilfe für die Seefahrt.
Das Leuchtfeuer trägt den Namen des Felsens, auf dem es steht, und spiegelt die enge Verbindung zwischen Bauwerk und Landschaft wider. Besucher können die funktionale Architektur sehen, die allein dem Zweck der Schifffahrtssicherheit dient.
Die Insel ist über einen befahrbaren Weg vom Hafen aus erreichbar, der direkt zur Plattform des Leuchtfeuers führt. Ein renoviertes Lagergebäude befindet sich entlang dieser Route und bietet Orientierungspunkte beim Erkunden des Ortes.
Das Leuchtfeuer gibt ein weißes Lichtsignal ab, das nach einem genauen Rhythmus blinkt: zwei Dunkelheiten pro Sekunde im sechssekündigen Zyklus. Dieser spezifische Code ist auf Seekarten eingetragen, damit Kapitäne das Leuchtfeuer auch in der Nacht eindeutig erkennen können.
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