Phare du Grand Rouveau, Maritimer Leuchtturm auf der Insel Grand Rouveau, Frankreich
Das Phare du Grand Rouveau ist ein Seezeichen auf einer kleinen Insel vor der Küste von Six-Fours-les-Plages in Frankreich. Der Komplex besteht aus einem etwa 13 Meter hohen Mittelturm mit zwei seitlichen Flügeln, deren Dächer mit Ziegeln bedeckt sind, verbunden durch gepflasterte Plattformen, die den Bauwerken Stabilität geben.
Das Bauwerk entstand zwischen 1861 und 1863 unter der Leitung des Architekten Léonce Reynaud, der Cassis-Stein für die Fundamente und Eckverstärkungen verwendete. Nach dieser Errichtungsphase erfüllte die Struktur ihre Aufgabe als Navigationshilfe für die Seefahrt.
Das Leuchtfeuer trägt den Namen der Insel Grand Rouveau im Archipel der Embiez, die zur Gemeinde Six-Fours-les-Plages gehört. Sein Licht markiert den Ankerplatz von Brusc und die Einfahrt zu den Häfen von Bandol. Die Anlage ist nicht zu besichtigen und seit der Automatisierung 1976 ohne Wärter.
Der Leuchtturm ist nicht bewacht und nicht zu besichtigen; er wird von der Station Porquerolles ferngesteuert. Ein befahrbarer Weg führt vom kleinen Hafen der Insel zur Plattform des Leuchtturms, und das Lagergebäude aus Schiefer an seinem Rand wurde vom Conservatoire du Littoral renoviert.
Die feste Optik mit 50 cm Brennweite ersetzte 1904 die ursprüngliche Drehoptik, deren Quecksilberbecken entfernt wurde. Die Laterne ist ein Standardmodell mit 2,5 Metern Durchmesser und drei verglasten Ebenen aus weißem Glas. Seit 1976 ist das Leuchtfeuer automatisiert und wird von der Station Porquerolles ferngesteuert; ein Wärter lebt nicht mehr auf der Insel.
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