Ouvrage Sentzich, Militärische Befestigung in Cattenom, Frankreich
Das Ouvrage Sentzich ist ein monoblockartiges Infanteriewerk der Maginot-Linie, ab 1930 für 7,5 Millionen Francs errichtet. Seine zwei Schießkammern flankieren nach Norden und Süden mit JM/AC37-Doppelwaffen-Scharten, jede von einer GFM-Beobachtungsglocke überdeckt; ein Maschinengewehrturm und zwei Baudouin-Generatoren mit 36 PS vervollständigen die Anlage.
Die CORF genehmigte das Werk im Februar 1930, im selben Jahr begann die Firma Verdun-Fortifications mit dem Bau für 7,5 Millionen Francs. Die Besatzung bestand aus 66 Mann des 168. Festungs-Infanterie-Regiments unter Leutnant Legrand. Weder 1940 noch 1944 kam es zu größeren Kämpfen; die Stellungen von Thionville kapitulierten am 30. Juni 1940, nach dem Krieg wurde Sentzich nicht wieder bewaffnet.
Das Werk gehört der Gemeinde Cattenom und wird von einem Verein unterhalten, ist aber gesichert und nicht öffentlich zugänglich; man sieht es nur von außen. Seinen Namen trägt es nach dem Dorf Sentzich, das 1971 zu Cattenom kam und dessen Straße nach Luxemburg im Schussfeld lag. Der Betonblock mit vergitterten Fenstern und Drahtzaun steht am Rand dieser Straße.
Das Werk ist geschlossen und nicht öffentlich zugänglich; es gehört der Gemeinde Cattenom, die es unterhält, und ist gesichert. Es liegt am Rand der Hauptstraße nach Luxemburg nahe dem Dorf Sentzich, südlich des Gros ouvrage Galgenberg. Der Blockhaus de Sentzich liegt auf der anderen Seite des Dorfes, unmittelbar südlich des Werks.
Die Garnison bestand aus etwa 66 Soldaten und einem Offizier des 168. Infanterie-Festungs-Regiments, die zwischen zwei anderen Verteidigungsanlagen stationiert waren. Diese mittlere Position ermöglichte gegenseitige Unterstützung mit benachbarten Werken in der Verteidigungslinie.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.053 Mitwirkenden weltweit.