Pic de Costabonne, Berggipfel zwischen Prats-de-Mollo-la-Preste, Frankreich und Setcases, Spanien.
Costabona ist ein Bergipfel in den Pyrenäen, der an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien liegt und eine Höhe von etwa 2.465 Metern erreicht. Der Berg bildet eine natürliche Scheidelinie zwischen zwei wichtigen Flusstälern und wird von ausgedehnten Waldgebieten umgeben.
Der Name stammt vom lateinischen Wort 'costa bona' ab, das Berghang bedeutet und die alte Bedeutung als Weideland widerspiegelt. Die Regionen zu beiden Seiten haben lange Zeit vom Schafhirtendasein und den bergigen Ressourcen gelebt.
Der Gipfel markiert einen Treffpunkt zwischen französischen und spanischen Bergsteigern, wo beide Seiten ähnliche Wandertradditionen pflegen. Hier treffen sich Kulturen aus den Tälern nebenan und teilen ihre Beziehung zu den Bergen.
Wanderer starten den Aufstieg vom Parkplatz in La Preste und folgen markierten Wegen durch Wald und offene Bergpfade bis zum Gipfel. Die Route dauert gewöhnlich etwa dreieinhalb bis vier Stunden je nach Tempo und Bedingungen.
Der Berg enthält Granat-Mineralvorkommen, die bis zum 19. Jahrhundert abgebaut wurden und zur Schmuckherstellung in nahegelegenen Städten dienten. Diese Bergbaugeschichte ist heute kaum noch sichtbar, aber die Überreste zeugen von einer frühen industriellen Aktivität in dieser abgelegenen Region.
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