Puig de l'Artiga del Rei, Grenzgipfel in den östlichen Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien
Puig de l'Artiga del Rei ist ein Berggipfel mit einer Höhe von 1.640 Metern, der die natürliche Grenze zwischen Frankreich und Spanien im östlichen Pyrenäen bildet. Der Berg prägt die Landschaft dieser Grenzregion mit seinen steilen Hängen und offenen Grasplateaus.
Der Berg war lange Zeit ein umstrittenes Gebiet zwischen Frankreich und Spanien, bis der Vertrag der Pyrenäen 1659 die neuen Grenzen festlegte. Diese politische Vereinbarung veränderte dauerhaft das Leben der bergigen Grenzgemeinschaften.
Der Berg dient als Orientierungspunkt für Hirten, die ihre Herden zwischen spanischen und französischen Weiden treiben und alte Viehzuchttradionen bewahren. Besucher können diese pastoralen Praktiken in den Berggebieten beobachten, wenn Herden die grünen Hänge nutzen.
Von Prats-de-Mollo-la-Preste und Molló führen markierte Wanderwege hinauf zum Gipfel, die das ganze Jahr über begehbar sind. Die Routen sind auf beiden Seiten gut angelegt, sodass Besucher verschiedene Ausgangspunkte wählen können.
Der Berg lenkt Wasserströme in verschiedene Richtungen: Quellen auf der französischen Seite fließen nach Norden, während die spanische Seite Wasser zum Mittelmeer leitet. Diese Wasserscheide zeigt, wie stark die Topografie diese Grenzlandschaft prägt.
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