Maison d'Izieu--Mémorial des enfants juifs exterminés, Holocaust-Gedenkmuseum in Izieu, Frankreich
Das Maison d'Izieu ist ein Gedenkmuseum in einem Haus, das zwischen Bergen und der Rhône-Region liegt und die Geschichte von jüdischen Kindern während des Zweiten Weltkriegs bewahrt. Die Räume zeigen Fotografien, Briefe und persönliche Gegenstände, die einen Einblick in ihr Leben während dieser Zeit geben.
Das Haus wurde 1943 von Sabine Zlatin als Zufluchtsstätte für jüdische Kinder gegründet und bot ihnen vorübergehend Sicherheit vor Verfolgung. Am 6. April 1944 wurde der Ort von deutschen Truppen entdeckt und die dort untergebrachten Kinder wurden deportiert.
Der Ort trägt den Namen seiner Gründerin Sabine Zlatin und wird heute als Ort der Erinnerung an die Kinder genutzt, die dort Zuflucht suchten. Besucher können sich mit ihren Geschichten auseinandersetzen und verstehen, wie dieser Raum für viele eine letzte sichere Zuflucht war.
Das Museum ist für Besucher mit verschiedenen Informationsmöglichkeiten ausgestattet und bietet Führungen in mehreren Sprachen an. Schulgruppen und Forscher können spezielle Vereinbarungen für ihre Besuche treffen, um die Erfahrung auf ihre Bedürfnisse abzustimmen.
Das Dokumentationszentrum bewahrt ursprüngliche Zeichnungen und Schriften der Kinder, die dort lebten, und bietet direkte Einblicke in ihren Alltag. Diese persönlichen Werke geben dem Besuch eine menschliche Dimension und zeigen, wie die Kinder ihre Welt wahrnahmen.
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