Industriebrücke Ivry–Charenton, Industrielle Fußgängerbrücke über die Seine in Charenton-le-Pont und Ivry-sur-Seine, Frankreich.
Die Passerelle industrielle d'Ivry-Charenton ist eine Fußgängerbrücke aus Stahlbeton, die sich etwa 215 Meter über die Seine erstreckt und dabei beeindruckende technische Merkmale aufweist. Die Konstruktion verbindet das Quai Auguste-Deshaies in Ivry-sur-Seine mit dem Quai des Carrières in Charenton-le-Pont und bietet Raum für Fußgänger sowie Radfahrer.
Die Brücke wurde zwischen 1926 und 1929 erbaut und war ursprünglich ein Projekt des Kraftwerks Ivry, das Stromleitungen über den Fluss transportieren sollte. Sie entstand aus praktischen Bedürfnissen der industriellen Entwicklung in der Region und ermöglichte gleichzeitig die Verbindung zwischen den beiden Ufern.
Ihren Beinamen „passerelle aux câbles“ trägt die Brücke wegen der Hochspannungsleitungen und der Fernheizungsleitung, die sie vom CPCU-Heizkraftwerk in Ivry-sur-Seine nach Charenton-le-Pont führt. Fußgänger nutzen außen angebrachte Gehwege, Radfahrer erreichen den flussaufwärtigen Gehweg über Rampen. Sie erscheint in Gas-Oil, Le Clan des Siciliens und Micmacs à tire-larigot.
Fußgänger nutzen außen an die Brücke angebaute Gehwege; Radfahrer erreichen den Gehweg auf der flussaufwärtigen Seite über Rampen. Der Überbau ist 5,60 m breit, dazu kommen zwei je 2 m breite Gehwege. Die Brücke verbindet den Quai Auguste-Deshaies in Ivry-sur-Seine mit dem Quai des Carrières in Charenton-le-Pont; hier beginnen die Radwege an Seine und Marne.
Die Brücke wurde ursprünglich konzipiert, um Stromleitungen zu tragen, und kombiniert diese industrielle Funktion immer noch elegant mit ihrer Nutzung als Fußweg. Dieser duale Zweck macht sie zu einem seltenen Beispiel einer Struktur, die Infrastruktur und öffentlichen Raum geschickt verbindet.
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