Néron, Kalkstein-Berggipfel in Isère, Frankreich.
Der Néron ist ein Kalksteingipfel im Chartreuse-Massiv mit einer Höhe von etwa 1300 Metern. Die Hänge zeigen steile Felswände und sind mit mediterraner Vegetation bedeckt.
Archäologische Grabungen haben gezeigt, dass Menschen schon seit der Jungsteinzeit auf diesem Berg gelebt haben. Später nutzten mittelalterliche Adelsfamilien und religiöse Gemeinschaften die natürlichen Höhlen.
Der Name Néron soll auf das lokale Dialektwort neire für „schwarz“ zurückgehen, doch die alten Formen Neuron aus einer Urkunde von 1261 im Departementsarchiv der Isère deuten auf eine andere Herkunft. Mit dem römischen Kaiser Nero hat er nichts zu tun.
Von Saint-Égrève aus führen markierte Wanderwege auf den Berg und bieten verschiedene Schwierigkeitsstufen. Die beste Zeit zum Wandern ist in den wärmeren Monaten, wenn die Wege trocken und leicht zu begehen sind.
Der Name des Gipfels erscheint bereits 1261 in einer Urkunde als Neroma de Noyrone; alte Formen wie Neuronus deuten auf eine andere Herkunft als die Deutung „der Schwarze“. Die erste vollständige Nord-Süd-Üquerung erfolgte 1884, um den Bau von Militärbatterien zu prüfen, die zwei Jahre nach Beginn der Straße 1891 fertiggestellt wurden.
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