Givors suspension bridge, Hängebrücke zwischen Givors und Chasse-sur-Rhône, Frankreich
Die Hängebrücke von Givors, auch Pont de Chasse genannt, überquert die Rhône zwischen Givors und Chasse-sur-Rhône nach der Hängebrückentechnik der Brüder Seguin, in drei Feldern: 80 m in der Mitte und je 60 m an den Seiten. Der Fahrbahnträger hat eine einzige Fahrspur mit wechselnder Richtung, ohne Gehweg, mit Metallgeländern; zwei gerade Treppen an den Widerlagern führen zu den Ufern hinunter.
1831 bat der Bürgermeister von Givors, Camille Joseph Dugas, den Staat um Hilfe, um die Compagnie du pont de Givors zu gründen und eine unzureichende Fähre zu ersetzen. Die Arbeiten begannen am 10. Januar 1835 unter den Ingenieuren Rolland de Ravel und Garella, doch am 3. Juni 1836 stürzte die Brücke bei Belastungsproben ein und vier Menschen ertranken. Am 1. Januar 1837 eröffnet, bestand sie die endgültige Prüfung am 1. Juni 1839. Am 13. März 1887 fiel die Maut, 1944 schnitten deutsche Truppen die Brücke durch.
Der Name der Brücke wechselt je nach Ufer: auf der Seite von Givors heißt sie pont de Givors, auf der Seite von Chasse-sur-Rhône pont de Chasse. Bis zum 13. März 1887 wurde ein Wegezoll erhoben; seine Abschaffung wurde mit einem öffentlichen Fest gefeiert. Das ehemalige Octroi-Büro steht noch am Eingang von Givors.
Der Fahrbahnträger hat nur eine Fahrspur mit wechselnder Richtung, ohne Gehweg, gesäumt von Metallgeländern. Zwei gerade Treppen an den Widerlagern führen zu den Ufern hinunter, und am Eingang auf der Seite von Givors steht das ehemalige Zollbüro.
Die erste Belastungsprobe bestand die Brücke nicht: Am 3. Juni 1836 stürzte sie unter einer Steinlast ein, vier Menschen ertranken. Die endgültige Prüfung am 1. Juni 1839 verlief zufriedenstellend, und bis 1887 gab es keinen weiteren Zwischenfall.
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