Viaduc d’Oléron, Brücke in Bourcefranc-le-Chapus, Frankreich
Die Oléron-Brücke überspannt den Meeresarm Coureau d'Oléron zwischen dem Festland und der Insel Oléron über eine Länge von 2.862 Metern (etwa 9.390 Fuß). Sie besteht aus 46 durchgehenden Betonabschnitten, die sich in sanfter Kurve über das Wasser erstrecken.
Die Brücke wurde am 21. Juni 1966 eröffnet und war bis 1974 die längste in Frankreich. In jenem Jahr überholte sie die Brücke von Saint-Nazaire in der Rangliste der französischen Bauwerke.
Diese Verbindung ermöglicht den Zugang zur Insel Oléron, der zweitgrößten französischen Insel nach Korsika im Kontinentalgebiet.
Innerhalb der hohlen Fahrbahn verlaufen eine Wasserleitung, Stromleitungen, Telefonkabel und Glasfasern, die die Insel mit dem Festland verbinden. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke auf gesonderten Wegen begehen und dabei die Aussicht auf die Küste genießen.
Bei der Montage der vorgespannten Betonträger in den 1960er Jahren erreichten die Bauleute einen Fortschritt von acht Metern (rund 26 Fuß) pro Tag. Diese Geschwindigkeit galt damals als beachtliche technische Leistung im Brückenbau.
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