Puits des Combes, Kohlebergwerk in La Ricamarie, Frankreich.
Der Puits des Combes ist ein Kohlebergwerk in La Ricamarie mit einem markanten Betonfördergerüst, das zwei Rollen zur Förderung von Rohstoffen aus unterirdischen Stollen trägt. Die Anlage zeigt die technische Ausrüstung, die typisch für Bergbaustandorte dieser Zeit ist.
Der Schacht begann seinen Betrieb in den 1930er Jahren und wurde zwischen 1937 und 1950 in drei großen Bohrphasen ausgebaut, wobei eine Tiefe von etwa 500 Metern erreicht wurde. Diese Erweiterungen machten ihn zu einem der wichtigsten Förderstandorte in der Region während des folgenden Jahrzehnts.
Der Ort verkörpert ein wichtiges Kapitel der Bergbautradition in der Loire-Region und zeigt, wie eng die Industrie mit dem alltäglichen Leben der Einwohner verflochten war. Die Stätte erzählt von den Menschen, die hier arbeiteten, und von der Bedeutung, die dieser Ort für ganze Familien und Gemeinschaften hatte.
Das Gelände ist als historisches Denkmal geschützt und kann zu Lehr- und Forschungszwecken besucht werden, es ist jedoch wichtig, im Voraus zu prüfen, wann Besichtigungen möglich sind. Da es sich um einen Industriestandort mit Tiefbaustrukturen handelt, sollten Besucher mit angemessenem Schuhwerk und Vorsicht vorgehen.
Der Schacht nutzte elektrische Stoßer, um die Förderkörbchen zu leeren, eine Technik, die für Minen dieser Zeit fortgeschritten war. Solche mechanischen Systeme ermöglichten es, täglich große Mengen Kohle zu bewegen und machten den Betrieb effizienter als in älteren Anlagen.
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