Puy de la Bannière, Erloschener Vulkan in Volvic, Frankreich
Der Puy de la Bannière ist ein erloschener Schlackenkegel trachyandesitischer Zusammensetzung, der auf dem Gemeindegebiet von Volvic 733 Meter hoch aufragt. Seine erodierten, dicht bewaldeten Hänge fallen nach allen Seiten gleichmäßig ab; er liegt unmittelbar westlich der Limagne-Störung, rund 6 km von der Hauptkette der Chaîne des Puys entfernt. Er hat keinerlei Lava ausgestoßen.
Im Jahr 1751 bestiegen Jean-Étienne Guettard und Malesherbes den Puy de la Bannière und stellten anhand der Kegelform, der Schlacken und des zentralen trichterförmigen Kraters seinen vulkanischen Ursprung fest. 1861 legte die École d'architecture de Volvic einen Kreuzweg an, der den Ortskern mit der Südflanke verbindet, wo die Statue Notre-Dame-de-la-Garde steht.
Die Jungfernstatue Notre-Dame-de-la-Garde aus Volvic-Stein steht auf den vulkanischen Hängen und ist vom Ort aus sichtbar. Sie prägt das Aussehen der Landschaft und zeigt die Verbindung zwischen dem Vulkan und der lokalen Gemeinschaft.
Der 1861 von der Architekturschule von Volvic angelegte Kreuzweg verbindet den Ortskern mit der Südflanke, wo die Statue Notre-Dame-de-la-Garde steht. Der Gipfel erreicht 733 m über Volvic, dessen Ortskern auf 494 m liegt. Das bewaldete Tal der côte Verse mit den Bächen Barret und Sauzet ist seit 2009 als schützenswerter Naturraum ausgewiesen.
Von oben sieht man über die flache Limagne-Ebene bis zu mehreren Dörfern in der Ferne. Diese Fernsicht zeigt, wie der Vulkan aus der umgebenden Landschaft herausragt und weithin sichtbar ist.
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