Manoir de Veygoux, Herrenhaus-Museum in Charbonnières-les-Varennes, Frankreich
Das Manoir de Veygoux ist ein Herrenhaus im Louis-XIII-Stil, das um 1623 in Charbonnières-les-Varennes im Puy-de-Dôme errichtet wurde. Seine cremefarbene Fassade hat dunkelgraue Eckquaderungen und Fensterumrahmungen, ein graues Ziegeldach mit runden Dachgauben und einem Schornstein sowie eine dunkelbraune Tür, die über Steinstufen erreicht wird. Über der Haupttür ist noch das Wappen der Familie Desaix zu sehen, silbern mit rotem Balken und drei goldenen Muscheln.
Das Herrenhaus wurde um 1623 erbaut, zur Zeit der Hochzeit von Sylvaine de Brosson, Dame von Veygoux, und Annet des Aix, einem Chevau-léger. Ab 1623 ist Veygoux das Lehen der Familie Desaix, bis 1880 Casimir Marie Desaix, der letzte Desaix als Eigentümer, stirbt. 1793 wurde das Gut als Emigrantengut beschlagnahmt und von der Familie kurz darauf für 85 000 Livres zurückgekauft.
Das Herrenhaus ist mit drei immersiven Scenovision-Shows ausgestattet, die das Leben von General Desaix und die Französische Revolution durch multimediale Erlebnisse darstellen. Besucher können sich in diese geschichtlichen Momente vertiefen und mehr über die Vergangenheit der Familie erfahren.
Das Herrenhaus liegt in der Gemeinde Charbonnières-les-Varennes im Département Puy-de-Dôme. Das Museum umfasst einen interaktiven Rundgang durch den Park mit einer Schnitzeljagd für Kinder. Dokumente aus den Departementsarchiven des Puy-de-Dôme von 1791 bis 1802 zeugen vom verschwundenen Mobiliar und vom Leben in Veygoux zur Zeit des Generals Desaix.
Über der Haupttür ist noch das Wappen der Familie Desaix zu sehen: in Silber ein roter Schrägbalken mit drei goldenen Muscheln. 1793 wurde das Gut als Emigrantengut beschlagnahmt; die Familie kaufte es für 85 000 Livres zurück.
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