Quai de la Marne, Flussufer im 19. Arrondissement, Paris, Frankreich
Der Quai de la Marne ist ein Uferstreifen im 19. Arrondissement von Paris, der sich über 610 Meter entlang des Bassins de la Villette erstreckt. Er verbindet die Klappbrücke Crimée mit dem Parc de la Villette und bietet einen begrenzten Bereich für Fußgänger und Fahrradfahrer.
Die Uferpromenade entstand ab 1802 während der Schaffung des Kanals de l'Ourcq, der diese Gegend mit Wasser versorgen sollte. Eine offiziell Anerkennung folgte 1863 durch Dekret, das den Uferbereich in das Pariser Straßennetz aufnahm.
Der Uferbereich zeigt Bronzemarker, die die Jakobsweg-Pilgerroute kennzeichnen, und bietet Blicke auf die Kirche Saint-Jacques-Saint-Christophe durch die Crimée-Brücke. Diese Details verbinden den Ort mit überregionalen Wanderrouten und religiöser Geschichte.
Der Weg ist relativ schmal und kann bei Regen rutschig sein, also achte auf deine Schritte. Am besten besuchst du ihn zu Fuß oder mit dem Fahrrad, wenn du die ganze Strecke erkunden möchtest.
Eine schwimmende Gartenfläche wurde 2020 angelegt, um Wildtieren Lebensraum zu bieten. 2024 kam ein Blasenschleier hinzu, das verhindert, dass Abfall auf dem Wasser treibt.
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