Quartier de Picpus, Verwaltungsviertel im 12. Arrondissement, Paris, Frankreich
Das Quartier de Picpus ist ein Verwaltungsviertel im 12. Arrondissement von Paris, das sich vom Faubourg Saint-Antoine bis zum Wald von Vincennes erstreckt. Seine Grenzen werden durch mehrere Hauptstraßen definiert, und es beherbergt eine Mischung aus Wohnbereichen, Handwerksbetrieben und öffentlichen Einrichtungen.
Das Viertel entstand aus dem ehemaligen Dorf Pique-Puce, das ursprünglich zur Gemeinde Saint-Mandé gehörte und 1859 während der Pariser Gebietsexpansion eingemeindet wurde. Diese Integration markierte einen Wendepunkt in der Entwicklung der Region von ländlich zu urban.
Das Viertel bewahrt die Verbindung zum Holzhandwerk durch die Ansiedlung des Institut Supérieur du Bois und der Werkstätten, die noch heute Möbel und kunsthandwerkliche Objekte herstellen. Diese Tradition prägt das Erscheinungsbild der Straßen und die handwerkliche Identität des Ortes.
Die Gegend verfügt über eine gute öffentliche Verkehrsanbindung und mehrere Schulen, was sie für Familien und Pendler zugänglich macht. Fußgänger können die Straßen leicht durchqueren und die verschiedenen lokalen Dienste und Einrichtungen finden.
Innerhalb dieses Viertels befindet sich der Friedhof Picpus, ein stiller Ort, der die sterblichen Überreste von Menschen enthält, die 1794 an der Place de la Nation hingerichtet wurden. Dieser Friedhof ist für viele Besucher unbekannt, obwohl er ein wichtiges Zeugnis dieser turbulenten Zeit ist.
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