Quartier des Grandes-Carrières, Verwaltungsviertel im 18. Arrondissement, Paris, Frankreich
Grandes-Carrières ist ein Stadtviertel im 18. Bezirk von Paris, das sich nördlich vom Place de Clichy erstreckt und verschiedene charakteristische Bereiche umfasst. Das Viertel grenzt im Westen an Épinettes, im Osten an Montmartre und Clignancourt und verbindet damit unterschiedliche Stadtteile miteinander.
Das Viertel verdankt seinen Namen den umfangreichen Gipsbrüchen, die seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert am Fuß des Montmartre-Hügels betrieben wurden. Diese Abbautätigkeit prägte die Landschaft und die Entwicklung des Viertels über Jahrhunderte hinweg.
Der Montmartre-Friedhof prägt das Viertel als Zeugnis der früheren Gipsbruch-Geschichte und beherbergt Gräber vieler bekannter Künstler und Schriftsteller. Das Gelände bietet einen stillen Ort voller interessanter Monumente, die die kreative Geschichte des Viertels widerspiegeln.
Das Viertel ist gut mit dem Netz der öffentlichen Verkehrsmittel verbunden und verfügt über mehrere U-Bahn-Stationen wie Jules Joffrin und Lamarck-Caulaincourt. Diese Verbindungen ermöglichen es Besuchern, leicht zu anderen Teilen von Paris zu gelangen.
Die Cité Montmartre-aux-Artistes enthält zahlreiche Ateliers und Wohnungen, die speziell in den 1930er Jahren für kreative Profis entworfen wurden. Dieses versteckte Künstlerviertel innerhalb der Stadt zeigt, wie die Gegend lange Zeit Künstler anzog und ihnen Raum zum Schaffen bot.
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