Shangri-La Hotel Paris, Palasthotel im 16. Arrondissement, Frankreich.
Das Shangri-La Hotel Paris nutzt das frühere Stadtpalais von Prinz Roland Bonaparte in der Avenue d'Iéna 10, das 1892–1895 nach Plänen von Ernest Janty im Louis-XIV-Stil entstand. Es hat 63 Zimmer, 33 Suiten und 4 Signature-Suiten. Die helle Steinfassade trägt ein Vordach aus schwarzem Metall und Glas auf Konsolen, flankiert von zwei gebänderten Säulen aus weißem Stein mit Hängelaternen; über drei grünen Feldern sitzt Steinornamentik.
Prinz Roland Bonaparte, Großneffe Napoleons I., kaufte 1891 ein Grundstück in Chaillot und ließ von Architekt Ernest Janty zwischen 1892 und 1895 ein Stadtpalais im Louis-XIV-Stil errichten, finanziert aus dem Vermögen seiner verstorbenen Frau Marie-Félix Blanc. 1925 erwarb die Suezkanal-Gesellschaft das Gebäude, ab 1929 baute Michel Roux-Spitz es um. 2005 verkaufte der Staat es für 92 Millionen Euro an die Shangri-La-Gruppe; am 17. Dezember 2010 wurde das Hotel eröffnet.
Die Restaurants des Hotels tragen Namen mit Bezug zum Erbe Bonapartes: Le Shang Palace serviert traditionelle chinesische Küche kantonesischer Prägung, La Bauhinia zeitgenössische französische und südostasiatische Gerichte. Die Botanist-Bar nutzt drei historische Salons, eine Anspielung auf die botanischen Studien und Herbarien von Prinz Roland Bonaparte. Im ersten Stock liegen der große Salon, der Familiensalon und der Speisesaal.
Viele Zimmer und Suiten bieten Aussicht auf den Eiffelturm, wobei einige diese Perspektive sogar von Schlafzimmern und Badezimmern aus ermöglichen. Bei der Buchung können Gäste die genaue Lage und Orientierung der Räume erfahren, um ihre Vorlieben zu berücksichtigen.
Die ursprünglichen Tierkreiszeichen sind noch heute auf der gewölbten Decke sichtbar und erinnern an die ursprüngliche Ausstattung des Palasts. Die historische Ehrentreppe zeigt handwerkliche Details aus Messing und Schmiedestahl, die kaum verändert wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.992 Mitwirkenden weltweit.