Réservoir des Lilas, Wasserreservoir im 19. Arrondissement, Frankreich.
Das Réservoir des Lilas besteht aus zwei quaderförmigen Becken von je 125 × 68 × 16 m, die beiderseits eines 10 m breiten Weges liegen. Es wurde 1963 errichtet, speichert Wasser des Klärwerks Joinville-le-Pont an der Marne und fasst 208 000 m³, etwas mehr als ein theoretisches Drittel des täglichen Pariser Verbrauchs. Es nimmt das Karree zwischen Boulevard Sérurier, Robert-Debré-Krankenhaus, Boulevard périphérique und Allée Marius-Barroux ein.
Das Reservoir wurde 1963 erbaut und war Teil einer groß angelegten Initiative zur Verdreifachung der Wasserspeicherkapazität in den östlichen Pariser Bezirken. Diese Expansion war notwendig, um das schnell wachsende Trinkwasserbedarf der Stadt im Nachkriegsjahrzehnt zu decken.
Das Reservoir trägt den Namen des nahen Porte des Lilas. Seine zwei quaderförmigen Becken von je 125 × 68 × 16 m liegen beiderseits eines 10 m breiten Weges. Betrieben wird es von der städtischen Regie Eau de Paris, früher SAGEP.
Das Reservoir ist eine in Betrieb befindliche Anlage von Eau de Paris und nicht für Besucher geöffnet. Es füllt den Block zwischen dem Boulevard Sérurier im Süden, dem Boulevard périphérique im Norden, der Allée Marius-Barroux im Osten und dem Krankenhaus Robert-Debré im Westen. Von den umliegenden Straßen sieht man nur die begrünte Abdeckung mit ihren niedrigen Betoneinfassungen; die beiden Becken liegen unterirdisch.
Das Gelände, auf dem sich das Reservoir befindet, gehörte bis 1930 zur Nachbargemeinde Pré-Saint-Gervais und wurde erst später nach Paris eingemeindet. Diese Grenzverlagerung war Teil der großflächigen städtebaulichen Umgestaltungen, die Paris in dieser Periode durchlief.
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