Salle du Congrès du Château de Versailles, Parlamentarischer Versammlungssaal im Schloss Versailles, Frankreich
Der Kongresssaal ist das Halbrund im Südflügel des Schlosses Versailles, entworfen von Edmond de Joly und Julien Guadet und am 1. Dezember 1875 fertiggestellt. Seine dunkelroten Sitze, ursprünglich 860 und nach der Erweiterung von 1905 890, blicken auf allegorische Gemälde zu Krieg, Landwirtschaft, Handel, Industrie und Frieden. Die Tribünen fassen 600 Plätze.
Nach dem Sturz Napoleons III. im Jahr 1870 wählte die Nationale Versammlung Versailles als Tagungsort, was zur Errichtung dieser Halle 1875 führte. Der Saal wurde zum Zentrum der französischen parlamentarischen Arbeit in dieser Übergangsphase.
Im Halbkreis sitzen die Parlamentarier alphabetisch geordnet und nicht nach Fraktionen, anders als im Palais Bourbon und im Palais du Luxembourg. Die dunkelroten Sitze umgeben allegorische Gemälde zu Krieg, Landwirtschaft, Handel, Industrie und Frieden. Der Kongress tagt meist an einem Montag, dem Schließtag des Schlosses für Besucher.
Touristen haben keinen freien Zugang zur Kongresshalle, können sie aber im Rahmen von Führungen durch das Schloss entdecken. Eine Erkundung erfordert normalerweise eine Anmeldung für eine der angebotenen Besichtigungen.
Im Halbrund sitzen die Parlamentarier alphabetisch geordnet und nicht nach Fraktionen, anders als im Palais Bourbon und im Palais du Luxembourg. Der Saal fasst seit der Erweiterung von 1905 890 Sitze, dazu kommen 600 Plätze auf den Tribünen. Die Sitzungen des Kongresses finden meist an einem Montag statt, dem Schließtag des Schlosses.
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