Schloss Versailles, Königspalast in Versailles, Frankreich
Das Schloss von Versailles ist eine ehemalige königliche Residenz im gleichnamigen Ort bei Paris, die sich über eine große Anlage mit Hauptgebäude, Nebenpalästen und formal angelegten Gärten erstreckt. Die Räume sind mit Fresken, vergoldeten Schnitzereien, Spiegeln und Marmor ausgestattet, während die Außenanlagen von Alleen, Brunnen und geometrisch gestalteten Beeten geprägt werden.
König Ludwig XIV. verlegte im Jahr 1682 seinen Hof und die Regierung von Paris hierher und verwandelte ein ehemaliges Jagdschloss in den Sitz der königlichen Macht. Spätere Herrscher erweiterten das Anwesen weiter, bis die königliche Familie während der Revolution im Jahr 1789 nach Paris zurückkehren musste.
Das königliche Anwesen beherbergt heute ein Kunstmuseum mit Gemälden, Skulpturen und Möbeln aus mehreren Jahrhunderten französischer Geschichte. Tausende von Besuchern durchstreifen täglich die Säle und Gärten, während Konzerte und kulturelle Veranstaltungen regelmäßig in den historischen Räumen stattfinden.
Das Schloss öffnet morgens und schließt am späten Nachmittag, wobei die Gärten oft länger zugänglich bleiben als die Innenräume. Wer früh kommt, vermeidet längere Wartezeiten am Eingang, und bequeme Schuhe sind hilfreich, da die Anlage groß ist und viel Laufen erfordert.
Im Jahr 1919 wurde hier im Spiegelsaal der Friedensvertrag unterzeichnet, der den Ersten Weltkrieg offiziell beendete und die Grenzen Europas neu festlegte. Der gleiche Raum hatte zuvor im 18. Jahrhundert als Empfangssaal für ausländische Botschafter und wichtige Gäste gedient.
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