Synagoge, Jüdische Gebetsstätte in Sedan, Frankreich
Die Sedan-Synagoge ist ein Synagogengebäude aus dem späten 19. Jahrhundert in der französischen Stadt Sedan. Die Fassade zeigt dekorative Elemente wie die Gesetzestafeln und rosettenartige Muster, die einen Davidstern bilden.
Das Gebäude entstand 1878, nachdem jüdische Flüchtlinge aus dem Elsass und Lothringen nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 in Sedan ankamen. Diese Migrationsbewegung führte zur Gründung einer stabilen Gemeinde, die diese Synagoge als religiöses Zentrum etablierte.
Die Synagoge war über Jahrzehnte hinweg ein wichtiger Versammlungsort für die jüdische Gemeinde von Sedan. Die Innenräume dienten nicht nur für Gebete, sondern auch für Treffen und Feiertage, die das Gemeinschaftsleben prägten.
Das Gebäude steht an der Avenue de Verdun und ist von außen sichtbar, mit charakteristischen Fassadenelementen, die es erkennbar machen. Der beste Weg, es zu besuchen, ist ein Spaziergang durch die Stadt, wobei man die architektonischen Details von außen bewundern kann.
Das Gebäude wurde 1984 als monument historique inscrit anerkannt, was seine Bedeutung für das kulturelle Erbe bestätigte. Diese offizielle Anerkennung sichert den Schutz der charakteristischen Architekturelemente aus dem 19. Jahrhundert.
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