Château Aurélien de Fréjus, Palladianische Villa in Fréjus, Frankreich.
Das Château Aurélien ist eine Villae im Palladia-Stil in Fréjus, die auf einem Hügel nordöstlich der Altstadt thront und mit Marmorsäulen, Kalksteingalerien und Marmurböden mit griechischen Friesen ausgestattet ist. Das Gebäude sitzt inmitten eines 24 Hektar großen Parks, der botanische Gärten und Reste eines römischen Aquädukts enthält.
Das Schloss wurde zwischen 1886 und 1889 von den Architekten Sylvain-Joseph Ravel und Henri Lacreusette für James Hiscutt Crossman, den Erben einer englischen Brauerei-Familie, erbaut. Das Anwesen war während des Zweiten Weltkriegs zunächst Kommandoposten und bot später vertriebenen Bewohnern Zuflucht.
Das Schloss zeigt, wie Ideen von italienischen Villen im 19. Jahrhundert bis nach Frankreich gelangten und Bauherren inspirierten. Der Name und die Architektur verweisen auf römische Geschichte, während das Anwesen heute ein Ort ist, an dem klassische europäische Ästhetik sichtbar bleibt.
Der Besuch erfordert das Erkunden des ausgedehnten Parks, daher sollte man mit bequemem Schuhwerk und ausreichend Zeit rechnen. Die Anlage ist hügelig, und die botanischen Gärten sowie die Aquädukt-Überreste verlangen ein gemächliches Tempo zum Erkunden.
Das Gebäude inspirierte sich am Palazzo Chiericati in Vicenza und brachte italienische Renaissance-Architektur an die französische Riviera. Diese direkte Verbindung zu einem berühmten Meisterwerk der Palladio ist selten bei französischen Villen aus dieser Zeit.
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