Villa Natacha, Neu-baskische und Jugendstil-Villa in Biarritz, Frankreich
Villa Natacha ist ein Haus im Neo-Basken- und Jugendstil in Biarritz, das 1907 fertiggestellt wurde und sich durch englische Eichenmöbel in der Halle sowie bunte Glasfenster mit stilisierten Blättern und Vögeln auszeichnet. Die Innenräume zeigen flammbierte Keramikfeuerstellen und Schmiedeisenarbeiten, die dem Design ein elegantes Aussehen verleihen.
Das Haus wurde 1907 von den Architekten Henri Sauvage und Charles Sarazin entworfen und trug zunächst den Namen Leuba nach seinem ersten Besitzer, dem Pariser Börsenmakler Albert-Guillaume Leuba. Die Villa erhielt 1924 ihren heutigen Namen von ihrer damaligen Eigentümerin Natacha Bralowski.
Das Gebäude verbindet Baskenlandarchitektur mit Jugendstilbauteilen, etwa Rußgräben und schmiedeeiserne Teile von Edgar Brandt. Diese Mischung zeigt, wie europäische Kunstrichtungen mit regionalen Merkmalen zusammenflossen.
Das Haus befindet sich in der rue d'Espagne und ist unter Denkmalschutz gestellt, was bedeutet, dass Umbauten genehmigt werden müssen. Besucher sollten im Voraus nachfragen, da nicht alle Bereiche des Hauses immer zugänglich sind.
Das Haus war lange Zeit im Besitz einer venezolanischen Familie, bevor es später an das Bistum Bayonne gespendet wurde und so seinen Status änderte. Diese Verbindung zeigt, wie die Villa im Laufe der Zeit Teil der lokalen Geschichte wurde.
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