Villa des Arts, Künstleratelier-Komplex in Grandes-Carrières, Paris, Frankreich.
Die Villa des Arts ist ein Komplex mit etwa 50 Künstlerateliers entlang einer 45 Meter langen Privatstraße im 18. Arrondissement von Paris. Die Gebäude sind eng aneinander gebaut und schaffen ein labyrinthisches Netzwerk von Höfen und Wegen, durch die sich enge Passagen schlängeln.
Der Komplex wurde 1888 als Kunstlerhause erbaut und integrierte architektonische Elemente aus den Pavillons der Pariser Weltausstellung von 1900. Diese Wiederverwendung von Strukturen prägte sein besonderes äußeres Erscheinungsbild.
Die Villa ist ein Ort, an dem Künstler aus verschiedenen Disziplinen zusammenleben und ihre Ateliers teilen, was dem Viertel eine kreative Atmosphäre verleiht. Heute können Besucher die engen Wege entlanggehen und die Kunstwerke in den Fenstern sehen, die das tägliche Leben der Bewohner widerspiegeln.
Der Zugang zur Villa erfolgt von der Rue Hégésippe-Moreau, wo eine kleine Pforte zum privaten Grundstück führt. Die engen Wege im Inneren erfordern bequeme Schuhe und Aufmerksamkeit beim Gehen, da die Räume sehr eng beieinander liegen.
Die Haupttreppe im Innenhof stammt ursprünglich aus einem Pavillon der Weltausstellung 1900 und ist ein seltenes Beispiel für die Wiederverwendung von Ausstellungsmaterial. Diese Struktur steht noch heute und zeigt, wie die Kunstgemeinschaft Industrieabfälle in funktionale Kunst umwandelte.
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