Théâtre Jean-Vilar, Historisches Theater in Saint-Quentin, Frankreich
Das Théâtre Jean-Vilar ist ein Rangtheater im italienischen Stil an der Place de l'Hôtel-de-Ville in Saint-Quentin. Seine Fassade aus hellem beigem Stein hat einen Mittelportikus aus sechs Säulen unter einem dreieckigen, mit Figuren beschnitzten Giebel; über drei gewölbten Holztüren stehen goldene Buchstaben „JEAN VILAR“. Flügel mit Bogenfenstern und Pilastern rahmen den Portikus, und an der linken Ecke erhebt sich ein schmaler Turm mit dunklem Dach und Laterne.
Das Gebäude wurde 1842 nach dem Vorbild des Theaters von Caen im italienischen Stil erbaut. Es erhielt seinen heutigen Namen 1991 und wurde 1995 unter Denkmalschutz gestellt.
Das Deckengemälde zeigt Symbole für Frieden und Arbeit, die den Wiederaufbau der Stadt nach dem Ersten Weltkrieg darstellen. Diese künstlerische Darstellung erzählt von der Hoffnung und dem Neubeginn, den die Einwohner erlebten.
Das Theater liegt am Place de l'Hôtel-de-Ville, nicht an der Rue de la Comédie, im Zentrum von Saint-Quentin. Der Haupteingang ist der Portikus mit drei bogenförmigen Holztüren unter der goldenen Aufschrift „JEAN VILAR“. Man erreicht es zu Fuß vom Platz aus; da das Gebäude als Monument historique eingetragen ist, beschränkt sich ein stufenloser Zugang auf die Bereiche im Erdgeschoss.
Das Theater wurde nach dem Vorbild des 1838 nach Plänen von Émile Guy, dem Architekten der Stadt Caen, errichteten Theaters von Caen gebaut. Die Fassade schmückte 1854 der Bildhauer Matagrin, dessen Figuren den Giebel über den sechs Säulen füllen.
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