Vestiges archéologiques du Clos de la Lombarde, Archäologische Stätte im Norden von Narbonne, Frankreich.
Die archäologische Stätte zeigt die Überreste eines römischen Wohnviertels mit Häusern, Straßen, Werkstätten und öffentlichen Badeanlagen. Das Gelände offenbart, wie die antike Stadt Narbo Martius organisieret war und wie das tägliche Leben damals ablief.
Das Gelände wurde erstmals 1910 mit der Entdeckung von zwei Sarkophagen bekannt, aber große Ausgrabungen begannen erst 1973 bei Bauarbeiten. Diese systematischen Arbeiten brachten das versteckte römische Viertel ans Licht.
Die Wandmalereien und Mosaiken, die in den römischen Häusern gefunden wurden, zeigen die kunstfertige Dekoration des wohlhabenden Lebens in der antiken Stadt. Diese Kunstwerke geben einen Einblick, wie die Bewohner ihre Räume gestalteten und von welchem Handwerk sie profitierten.
Die Stätte ist für Besucher zugänglich, und man sollte bequeme Schuhe tragen und sich vor Sonne schützen, da das Gelände größtenteils unbedeckt ist. Geführte Touren in verschiedenen Sprachen helfen, die Layouts und Details besser zu verstehen.
Auf dem Gelände steht eine frühen christliche Basilika von etwa 27 Metern Länge aus dem 4. Jahrhundert, deren Bauweise syrisehen Einflüssen folgt. Dieses Bauwerk zeigt, wie sich der Glaube in der Region verbreitete und neue Strukturen schuf.
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