Narbonne, Verwaltungsgemeinde in Okzitanien, Frankreich
Narbonne ist eine Gemeinde im Département Aude in der Region Okzitanien, gelegen etwa 15 Kilometer von der Mittelmeerküste entfernt. Der Canal de la Robine durchfließt das Zentrum und teilt die Stadt in zwei Bereiche, wobei die Altstadt mit ihren engen Gassen am nördlichen Ufer liegt.
Die Stadt wurde 118 vor Christus von den Römern als Narbo Martius gegründet und entwickelte sich zur Hauptstadt der Provinz Gallia Transalpina. Über Jahrhunderte diente sie als wichtiger Hafen und Handelsknotenpunkt, bis die Versandung des Hafens im 14. Jahrhundert ihre Rolle als Seehafen beendete.
Der alte Bischofspalast umgibt den Innenhof mit Türmen und Galerien, die heute als öffentlicher Durchgang dienen und Besucher zum Rathaus und zu den Museen leiten. Die Via Domitia, einst Hauptstraße des römischen Reichs, verläuft unter dem Boden der Altstadt und ist an einigen Stellen durch Glasplatten sichtbar.
Der Hauptbahnhof liegt südwestlich des Zentrums und bietet regelmäßige Verbindungen nach Paris, Toulouse und Barcelona. Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen und die Gassen gut ausgeschildert sind.
Die Kathedrale Saint-Just-et-Saint-Pasteur besitzt keinen Kirchenschiff, da der Bau im 14. Jahrhundert abgebrochen wurde und nur der Chor fertiggestellt wurde. Der Glockenturm wurde ursprünglich als Verteidigungsturm errichtet und später in die Kirchenanlage integriert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.