Les Chevaliers cathares, Zeitgenössische Skulptur an der Autobahn A61 in Narbonne, Frankreich.
Les Chevaliers cathares sind drei massive Betonmonumente, die jeweils 13 Meter hoch entlang der Autobahn A61 bei der Raststätte Pech Loubat stehen. Eine der Figuren enthält eine Wendeltreppe, die zu einem Aussichtspunkt im Kopf der Statue führt.
Der Künstler Jacques Tissinier schuf diese monumentalen Werke 1980 als Gedenken an die Katharer, die im 13. Jahrhundert im Süden Frankreichs Verfolgung erlitten. Die Autobahn-Gesellschaft erwarb die Skulpturen 1982 und machte sie zu einem unvergesslichen Wahrzeichen an dieser Verkehrsroute.
Die drei Skulpturen rufen die Geschichte der Katharer wach, jener religiösen Gemeinschaft, die in der Gegend Südfrankreichs lebte. Sie stehen als Zeichen einer Vergangenheit, die bis heute in der regionalen Identität nachklingt.
Die Skulpturen befinden sich an einer Raststätte, sodass Besucher sie während einer Fahrtunterbrechung sehen und erkunden können. Der Aufstieg in eine der Figuren erfordert Trittsicherheit und ist nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet.
Der bekannte französische Sänger Francis Cabrel beschrieb diese Monumentale in einem Lied als Ritter, die leise weinen neben der Autobahn. Das Werk wurde dadurch zu einem seltenen Beispiel von Kunstwerken, die in populärer Musik erwähnt werden.
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