Palais des Archevêques de Narbonne, Mittelalterlicher Bischofspalast in Narbonne, Frankreich
Der Palais des Archevêques de Narbonne ist ein mittelalterliches Bischofsgebäude, das aus zwei unterschiedlichen Teilen besteht: einem romanischen älteren Palast und einem neugotischen neueren Palast. Eine Passage verbindet diese beiden Abschnitte und ermöglicht es Besuchern, durch die verschiedenen Architekturstile zu gehen.
Der Palast entstand im Laufe mehrerer Jahrhunderte, wobei die Entwicklung in römischer Zeit begann und sich bis ins Mittelalter erstreckte. Im 19. Jahrhundert veränderte der Architekt Eugène Viollet-le-Duc die Fassade mit neugotischen Elementen.
Das Palais beherbergt heute das Rathaus und mehrere Museen mit Sammlungen europäischer Gemälde, Keramiken und archäologischer Funde. Besucher können in diesen Räumen die künstlerische und materielle Geschichte der Region erkunden.
Das Gebäude ist an den meisten Tagen der Woche für Besucher zugänglich, nur dienstags ist es geschlossen. Besucher sollten genügend Zeit einplanen, um sowohl die architektonischen Details als auch die Museumssammlungen zu erkunden.
Drei quadratische Türme aus dem 13. und 14. Jahrhundert prägen die Fassade des Palastes und zeigen die militärische Vergangenheit der Struktur. Der Gilles-Aycelin-Dungeon, erbaut 1308, ist einer dieser Türme und erinnert an die frühere Rolle des Palastes als Festung.
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