Abtei Sainte-Marie de Fontfroide, Zisterzienserkloster in Narbonne, Frankreich
Die Fontfroide-Abtei ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster in der Nähe von Narbonne mit einer großen Kirche und einem umfangreichen Klosterkomplex. Das Hauptgebäude beherbergt eine beeindruckende Kirche, einen Kreuzgang, ein Kapitelsaal, Wohnräume der Mönche und ausgedehnte Gärten rundherum.
Das Kloster wurde 1093 als benediktinische Gründung gegründet und trat 1145 dem Zisterzienserorden bei, was zu bedeutenden Veränderungen in seiner Struktur und Lebensweise führte. Später spielte es eine wichtige Rolle in der Catharen-Verfolgung im südlichen Frankreich.
Die Abtei trägt den Namen Fontfroide, was "kalte Quelle" bedeutet, und dieser Name verweist auf die Quellen, die die Mönche nutzten. Die Besucher können heute noch die mittelalterlichen Handschriften und heiligen Gegenstände sehen, die in der Abtei aufbewahrt werden.
Das Kloster bietet Führungen durch die verschiedenen Bereiche an, aber der Besuch ist am besten bei trockenem Wetter möglich, da viele Teile im Freien liegen. Die beste Zeit zum Erkunden ist am späten Nachmittag, wenn die Sonne die Kreuzgänge und Gärten angenehm beleuchtet.
Die Rosengärten des Klosters wurden an einem Ort angelegt, der Jahrhunderte lang als Friedhof der Mönche diente und ihre spirituelle Verbindung zum Ort widerspiegelt. Der Übergang von Begräbnisstätte zu Garten zeigt, wie das Kloster seine Geschichte bewahrt, indem es neue Schichten hinzufügt.
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