Viaduc de Chamborigaud, Eisenbahnbrücke in Chamborigaud, Frankreich.
Das Viadukt ist eine Steinbrücke, die sich über 384 Meter hinzieht und 29 Bögen hat, die das Tal der Luech überqueren. Die Öffnungen unterscheiden sich zwischen den beiden Seiten: Im nördlichen Bereich sind sie 14 Meter breit, während sie im südlichen Teil 8 Meter breit sind.
Das Viadukt wurde zwischen 1865 und 1867 vom Architekten Charles Dombre für die Eisenbahngesellschaft Paris-Lyon-Mediterranean errichtet. Es ermöglichte es, die schwierig zugänglichen Cevennen zum ersten Mal mit einer Eisenbahnverbindung zu überqueren.
Das Viadukt ist ein Zeugnis technischen Könnens aus dem 19. Jahrhundert und wird heute von Einheimischen als Landmarke wahrgenommen, die die Gegend prägt. Es prägt das Landschaftsbild des Tales und erinnert an die industrielle Vergangenheit der Region.
Die beste Zeit zum Betrachten der Struktur ist, wenn man es von der Straße aus von mehreren Punkten im Tal sieht, besonders beim Überqueren der Brücke selbst. Man kann es von oben oder unten sehen, je nachdem, wo man sich in der Gegend befindet.
Der nördliche Abschnitt hat einen Kurvenradius von 240 Metern, während der südliche Abschnitt mit einem Radius von 200 Metern enger gebogen ist. Diese Unterschiede zeigen, wie die Ingenieure die Kurvenführung der Eisenbahn dem natürlichen Tal anpassten.
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