Château de Brésis, Schloss in Frankreich
Das Château de Brésis ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Felshügel in der Gemeinde Ponteils-et-Brésis in Südfrankreich. Der Donjon aus dunklem Schiefer steht etwa 15 Meter hoch mit drei Geschossen, dicken Steinmauern und engen Wehröffnungen, während die Ummauerung nun nur noch in Fragmenten erhalten ist.
Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert von der Familie Hérail erbaut, um das Flusstal und die Handelswege zu überwachen. Im 13. Jahrhundert erweiterte eine zweite Familie den Komplex, und im 16. Jahrhundert erhob der französische König François I. die Besitzer in den Rang eines Vicomte.
Das Schloss war Sitz einer Vicomté, einer lokalen Adelsfamilie, die lange Zeit die Region prägte. Die Hérail de Brésis kontrollierten Handel und Leben in der Gegend, ihre Namen sind noch heute in den Dörfern lebendig.
Die Ruinen sind von außen kostenlos zugänglich, aber der Innenbereich ist nicht begehbar. Der Standort auf dem Hügel bietet Blicke auf die Umgebung, erfordert aber etwas Anstrengung beim Aufstieg und respektvolle Rücksicht auf die nahegelegenen Bewohner.
Der Schiefer, aus dem das Schloss gebaut wurde, stammt von einem Felsen unter der Struktur selbst, was die Bauherren mit ihrer Umgebung eng verbanden. Diese dunkle Steinfarbe ermöglichte es den Ruinen, sich über Jahrhunderte ins Landschaftsbild einzufügen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.