Lac de Villefort, Stausee in Frankreich
Der Lac de Villefort ist ein künstlich angelegter See im Département Lozère in den Cevennen, der sich über etwa 127 Hektar erstreckt. Der See ist von grünen Hügeln und Felsküsten umgeben und besitzt einen ausgebauten Badestrand aus feinem Sand sowie verschiedene Bereiche für Wassersportaktivitäten wie Kanufahren, Segeln und Angeln.
Der See wurde in den 1950er Jahren mit dem Bau eines Dammes geschaffen und begann 1964 mit der Wasserspeicherung. Die Inbetriebnahme veränderte das Bayard-Tal grundlegend und führte zur Überflutung mehrerer Siedlungen, wodurch Überreste wie eine Brücke aus dem 19. Jahrhundert unter Wasser verschwanden.
Der Name des Ortes verweist auf die kleine Gemeinde Villefort in der Nähe, die seit Jahrhunderten in dieser Gebirgsgegend beheimatet ist. Die heutige Nutzung als Erholungsraum zeigt, wie sich dieser Ort vom reinen Versorgungsprojekt zu einem Ort entwickelt hat, an dem sich Dorfbewohner und Besucher zum Entspannen treffen.
Besucher finden einen überwachten Badestrand mit sanitären Anlagen und Verpflegungsmöglichkeiten, der in den Sommermonaten täglich bestanden ist. Der See ist leicht zugänglich und bietet für verschiedene Aktivitäten wie Wanderwege entlang der Ufer, Bootsvermietung in den wärmeren Jahreszeiten und ausgewiesene Angelplätze an.
Wenn der Wasserspiegel sinkt, wird ein versunkenes Brückenbauwerk aus dem 19. Jahrhundert sichtbar, das ein Fenster zu dem Tal bietet, das vor der Flutung existierte. Dieses Bauwerk ist ein stilles Zeugnis der menschlichen Siedlungen und der Infrastruktur, die unter den Wassermassen verschwunden sind.
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