Villeneuve in Grenoble, Wohnviertel im Süden von Grenoble, Frankreich
Villeneuve de Grenoble ist ein Wohnviertel südlich von Grenoble mit mehreren Wohnkomplexen rund um den Grand'Place, darunter das Arlequin-Gebäude und das Wohngebiet Balladins. Diese Bereiche sind durch Gehwege und Parks miteinander verbunden und schaffen ein zusammenhängendes Wohnumfeld.
Das Viertel entstand zwischen 1970 und 1983 als größtes Stadtentwicklungsprojekt der Metropolregion Grenoble. Diese großangelegte Planung durch die Werkstatt für Stadtplanung und Architektur veränderte das südliche Umfeld von Grenoble grundlegend.
Der Stadtteil beherbergt zahlreiche Bildungseinrichtungen, Gesundheitszentren und öffentliche Kunstinstallationen, die die sozialen Initiativen der Anwohner widerspiegeln.
Das Viertel ist über die Straßenbahnlinie A leicht mit dem Zentrum von Grenoble verbunden und bietet regelmäßige Verkehrsbindungen. Fußgänger finden breite Wege und Plätze vor, die das Erkunden des Viertels erleichtern.
Der Atelier Populaire d'Urbanisme, gegründet 2012, ermöglicht es Anwohnern, direkt in Stadtplanungsentscheidungen einzugreifen, die ihr Viertel betreffen. Dieses Modell der Bürgerbeteiligung prägt bis heute die Entwicklung des Stadtteils.
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