Égratz Viaduct, Betonviadukt in Passy, Frankreich
Der Égratz-Viadukt ist eine Betonkonstruktion in der Arve-Talaue in Passi, die sich über etwa 1,5 Kilometer erstreckt und dabei bis zu 68 Meter hoch aufsteigt. Die Struktur nutzt eine Kastenträger-Konstruktion und ist etwa 11 Meter breit, wobei die einzelnen Spannweiten etwa 49 Meter erreichen.
Das Bauwerk wurde 1981 fertiggestellt und verbindlich von der Firma Grands Travaux de Marseille errichtet, um eine wichtige Transportverbindung in der Region herzustellen. Die Konstruktion repräsentiert die Betonbautechnologie jener Zeit und half, die Infrastruktur der Haute-Savoie zu modernisieren.
Die Viadukt ist heute ein markantes Bauwerk in der Haute-Savoie-Region und wird von Einheimischen als wichtiger Orientierungspunkt wahrgenommen. Sie prägt das Bild der Talachse zwischen den Berghängen und ist für viele Reisende das erste Zeichen, dass sie sich der Gegend nähern.
Das Bauwerk dient als Hauptverkehrsweg und verbindet die Gebiete beidseitig des Tals durch die Route Nationale N205, sodass ein kontinuierlicher Durchgang für verschiedene Fahrzeugtypen möglich ist. Die Struktur wurde 2015 grundlegend erneuert, um ihre Dauerhaftigkeit und Sicherheit für den Fahrzeugverkehr zu gewährleisten.
Die Kastenträger wurden mit Spannbeton gebaut, einer Technik, die den Beton unter Druck setzt, um ihm zusätzliche Festigkeit zu geben. Diese Methode ermöglichte es, die langen Spannweiten über das Tal zu erreichen und war für die 1980er Jahre eine fortgeschrittene Lösung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.