Tête Noire, Berggipfel in Passy und Les Houches, Frankreich.
Tête Noire ist ein Berggipfel in Passy und Les Houches, der sich auf 1.746 Metern Höhe erhebt. Von dieser Höhe aus kann man das Mont-Blanc-Massiv und das Tal der Arve überblicken, und mehrere markierte Wanderwege führen über die Bergflanken, darunter der GRP Tour du Pays du Mont-Blanc mit Zugangspunkten von beiden Orten aus.
Der Berg diente bis zur Straßenanbindung im 19. Jahrhundert als natürliche Grenze zwischen den Tälern. Die Infrastruktur, die während der Zeit des Zweiten Kaiserreichs errichtet wurde, veränderte die Verbindung zwischen den Gemeinden grundlegend.
Die bewaldeten Hänge des Berges haben keine touristischen Einrichtungen, was die natürliche Alpenlandschaft der Region bewahrt. Besucher finden hier eine wenig veränderte Bergwelt vor, die typisch für die Haute-Savoie ist.
Der Berg ist vom Frühling bis Herbst am leichtesten zu erreichen, wenn die markierten Wege gut passierbar sind. Feste Schuhe und eine Wanderkarte sind notwendig, da die Wege zwar gekennzeichnet, aber in dieser Bergregion dennoch anspruchsvoll sein können.
Ein Hochdruckleitungssystem zur Stromerzeugung durchläuft den Berg und versorgt eine Elektrizitätsanlage am Fuße mit Wasser. Diese versteckte Infrastruktur zeigt, wie die Region seit Jahrzehnten Wasserkraft nutzt, ohne die Landschaft zu verunstalten.
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