Église Notre-Dame de Chamalières, Mittelalterliche Kirche in Chamalières, Frankreich.
Die Kirche Notre-Dame de Chamalières ist ein romanischer Bau aus hellem Arkose-Stein, gemischt mit schwarzem oder grauem Vulkangestein. Langhaus, Narthex und Westmassiv stammen vom Ende des 10. oder aus der Mitte des 11. Jahrhunderts; der Chor des 12. Jahrhunderts hat vier Radialkapellen. Der quadratische Turm trägt einen achteckigen, ziegelgedeckten Aufsatz, zwei rundbogige Schallfenster mit Lamellen und eine weiße Uhr. Im Boden liegen 53 Grabplatten, die älteste von 1281.
Im 7. Jahrhundert gründeten der Graf der Auvergne und der Bischof von Clermont hier eine weibliche Klostergemeinschaft. Im 10. Jahrhundert dienten sechzehn regulierte Chorherren Notre-Dame, das im 12. Jahrhundert auch Pfarrkirche wurde. Langhaus, Narthex und Westbau in romanischem Stil stammen vom Ende des 10. oder, wahrscheinlicher, aus der Mitte des 11. Jahrhunderts; Chorhaupt, Vorhalle und Gewölbe wurden im 12. Jahrhundert ergänzt. Der achteckige Glockenturm ersetzte einen in der Revolution zerstörten Turm.
Das Patrozinium Notre-Dame gilt der Jungfrau Maria, der die ehemalige Stiftskirche geweiht ist. Im Boden liegen dreiundfünfzig Grabplatten, die älteste von 1281, die jüngste von 1803; im Inneren ist ein Beichtstuhl aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Sechzehn regulierte Chorherren versahen den Dienst ab dem 10. Jahrhundert, und ab dem 12. Jahrhundert beherbergte die Kirche auch eine Pfarrei.
Die Kirche liegt in Chamalières, südwestlich von Clermont-Ferrand, und ist weiterhin Pfarrkirche, kein Museum. Beim Eintreten lohnt ein Blick auf den Boden: 53 Grabsteine sind dort eingelassen, der älteste von 1281, der jüngste von 1803. Die Restaurierung der 1920er Jahre veränderte den Westbau, sodass Langhaus, Narthex und Westmassiv anders zu lesen sind als der Chor des 12. Jahrhunderts.
Im Boden liegen dreiundfünfzig Grabplatten, die älteste von 1281, die jüngste von 1803. Das Bauwerk ruht auf gallo-römischen Resten, scheint aber keine ältere Kirche ersetzt zu haben. Erhalten ist zudem ein Beichtstuhl aus dem 17. Jahrhundert.
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