Grotte du Chien, Natürliche Höhle und touristische Attraktion in Chamalières, Frankreich
Die Grotte du Chien ist eine natürliche Basalthöhle in Chamalières, die etwa 10 Meter tief in das Gestein eindringt. Im Inneren sammelt sich natürlich vorkommendes Kohlendioxid an, das besondere Bedingungen schafft.
Die Höhle wurde 1787 von dem Schriftsteller Pierre Jean-Baptiste Legrand d'Aussy erstmals dokumentiert. Im Jahr 1875 erwarb Doktor Petit die Höhle und machte sie zu einer beliebten Touristenattraktion.
Die Höhle verdankt ihren Namen einer berühmten Naturstätte in der Nähe von Neapel, wo ähnliche Gasansammlungen beobachtet wurden. Dieser Bezug zeigt, wie europäische Naturphänomene damals bekannt waren und Orte beeinflussten.
Der Ort wird heute von der Gemeinde Chamalières verwaltet und ist für Besucher geschlossen. Dies geschieht aus Sicherheitsgründen aufgrund der Gaskonzentrationen im Inneren.
Ein Steinbanc im Inneren trägt den Namen 'banc des belles-mères', da er in Bereichen mit besonders hoher Gaskonzentration liegt. Dieses humorvolle Detail zeigt die Lagerung und Nutzung des Raums in früheren Zeiten.
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