Église Saint-André, Neuromanische Kirche in Reims, Frankreich.
Die Église Saint-André ist eine neoromanische Pfarrkirche an der Avenue Jean-Jaurès in Reims, die von 1859 bis 1865 nach Plänen des Architekten Narcisse Brunette erbaut wurde. Sie ist 75 Meter lang und 36 Meter breit, die Gewölbe erreichen 22 Meter. Im Inneren erhebt sich ein hohes Schiff mit Spitzbögen, Kreuzrippengewölben, Bündelpfeilern und einer runden Apsis mit großem Bogenfenster. Außen prägen ein Mittelturm mit Schieferspitze, eine Rosette und ein Portal mit roter Tür das Bild.
Ein älteres Gotteshaus aus dem 13. Jahrhundert stand an dieser Stelle, bevor es 1859 durch den heutigen Bau ersetzt wurde. Der Architekt Narcisse Brunette gestaltete das neue Gebäude im neoromanischen Stil.
Seit 2006 ist die Pfarrei der Communauté du Chemin Neuf anvertraut, einer 1973 gegründeten charismatischen Gemeinschaft. Die Kirche besitzt eine 1867 eingebaute Merklin-Schütze-Orgel mit zwanzig Registern, die 1929 von Philippe Fortin und Laplanche restauriert wurde. Der Bau wurde am 5. Juni 1865 geweiht, und der Vorplatz erhielt 1929 den Namen Saint-André.
Die Kirche liegt am Parvis chanoine Warnier, zwischen rue Raymond-Guyot und rue cardinal Gousset, an der Avenue Jean-Jaurès im Osten von Reims. Das Schiff ist 75 Meter lang und 36 Meter breit, die Gewölbe erreichen 22 Meter. Seit 2006 ist die Pfarrei der Communauté du Chemin Neuf anvertraut; die Messzeiten hängen am Eingang.
Ihr Glockenturm erreicht 88 Meter und überragt damit die 82,5 Meter des Turms der Kathedrale Notre-Dame von Reims. Nach den Bombardements von 1914 und dem Brand von 1917 wieder aufgebaut, wurde er zum höchsten Bauwerk der Stadt.
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